Neon Fields-Kirmes der Kuriositäten (2015)

Neon Fields-Kirmes der Kuriositäten (2015)

Doch nicht nur auf der Bühne machen die Lampenfiebers um Martin Gliebe eine gute Figur. Beim Neon Fields Festival in Haren veranstaltete der Kulturverein während des Festivals eine Kirmes der Kuriositäten. Da wurden dann Rosen in Gewehrläufe geworfen, Dosen auf Bälle, Ballons auf Nägel und Flaschen in Rohre.

Mit Werner Gliebe, der sich sonst mit ausgeklügelten Bühnenbildern auszeichnet, konstruierte Martin vier Kirmesbuden, in denen das möglich war. Und somit hatten die Festivalbesucher zwischen den verschiedenen Auftritten der Bands auf einem gesonderten Bereich des Geländes die Gelegenheit, die kuriose Kirmes zu besuchen. Die Schauspieler selber stellten in verschiedenen Kostümen die Schausteller dar. Es gab eine Falschsagerin, gewürzte Zuckerwatte und ganz viel Spaß.

Dinner för Jan 2.0 (2015)

Dinner för Jan 2.0 (2015)

Wegen der großen Nachfrage von Seiten des Publikums entschied sich der Kulturverein Lampenfieber noch einmal für Dinner för Jan, das schon sehr erfolgreich in zwei Teilen aufgeführten Theaterstücks. Diesmal sollten die Zuschauer allerdings beide Teile in einem Stück sehen. Mit teilweise anderen Schauspielern aber wiederrum sehr erfolgreich folgten im März 2015 acht Aufführungen. Wieder einmal suchte die Bäuerin eine Frau für ihren Jan, um so das Erbe ihres Hofes zu sichern. Und wieder einmal lud sie Damen ein, die sie für ihren Jan ausgesucht hatte. Mit vorprogrammierten Überraschungen konnte das Publikum noch einmal diese lustige Komödie genießen.

Geschichten aus dem Bauwagen (2012)

Geschichten aus dem Bauwagen (2012)

Mit Geschichten aus dem Bauwagen wagt sich die Theatergrupe Lampenfieber auch musikalisch zu beweisen. Nach gut einem Jahr Probe gehen sie den nächsten Schritt und führen im Dezember 2012 eine beschwingte Musical Komödie auf.

Der Zuschauer findet sich auf einer typischen Baustelle wieder, umringt von Gerüsten und Maurerzubehör. Hier erlebt er den Lehrling Manuel, der sich in alltäglichen „Bauszenen“ beweisen muss. Manuel und seine Kollegen bekommen es mit einem cholerischen Chef, einem merkwürdigen Architekten, typischen Lehrern, der holländischen Bauaufsicht, einer süßen Praktikantin und vielen anderen Skurrilitäten zu tun. Die Schauspieler singen erstmals auf der Bühne und begleitet wird das alles von den äußerst charmanten „Speiss-Girls“, die auf einer Extrabühne dem Theaterstück den letzten Feinschliff geben.

Weil die Nachfrage so groß war, folgte im November 2013 dann eine Neuauflage des Stückes, mit noch mehr Musik und veränderten Szenen.

Besuch auf Schloss Hagenstein (2008/2009)

Besuch auf Schloss Hagenstein (2008/2009)

Schon bald wurde der Ruf laut nach noch mehr Dinnertheater und so entstand "Besuch auf Schloss Hagenstein".

Diesmal führte Martin die Schauspieler und die Zuschauer in die Karpaten, wo sie mit einem Reisebus eine Panne erleiden. Auf der Such nach einem Unterschlupf für die Nacht gelangen sie an ein unheimliches Schloss mit noch unheimlicheren Bewohnern. Jetzt galt es seine nackte Haut zu retten, sollte man meinen, aber der Graf hatte wohl noch nie mit emsländischen Gästen zu tun, denn die, allen voran die beiden Omas Trude und Marianne, stellen alles auf den Kopf und der Graf hat nichts zu lachen. Die Zuschauer hingegen sehr. 3000 Gäste ließen sich mit uns in die Karpaten entführen und wurden Zeuge eines gruseligen und sehr komischen Theaterstücks.

Hervorzuheben ist das brilliante Bühnenbild. Unsere Bühnenmaler und -bauer haben es geschafft die Gäste in ein altes, vermodertes und unheimliches Schloss zu entführen.

Das Zauberland der Monks (2006/2007)

Das Zauberland der Monks (2006/2007)

Eine neue Herausforderung bot sich jetzt mit dem Theatermärchen "Das Zauberland der Monks", das in Zusammenarbeit mit dem St.-Vitus-Werk und der Theatergruppe Lampenfieber aufgeführt wurde.

Die Spieler der Theatergruppe haben gemeinsam mit den behinderten Menschen vom St.-Vitus-Werk das Märchen inszeniert. Mittlerweile konnte man von einer Gemeinschaft zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen sprechen, die Seinesgleichen sucht. Während der Proben verschmolzen alle zu einer Gruppe, in der es keine Unterschiede mehr gibt und in der sich auch neue Freundschaften entwickelt haben. Diese gemeinsame Zeit möchte niemand mehr missen.

Das Theaterstück „Das Zauberland der Monks“ ist ein modernes Märchen im multimedialen Stil, in dem es darum
geht Ängste und Vorurteile zu überwinden, um dann festzustellen, dass jeder einzelne die Kraft hat, die Welt ein klein wenig besser zu machen.

Dinner för Jan - Eine Hochzeit mit Hindernissen (2005)

Dinner för Jan - Eine Hochzeit mit Hindernissen (2005)

Schon ein Jahr nach dem erfolgreichen 1.Teil von Dinner för Jan, entstand der 2. Teil "Eine Hochzeit mit Hindernissen“.

Diesmal geht es die Hochzeit von Jan und Laide. Selbstverständlich wieder mit den drei Damen und Lisbeth, die Tochter des Nachbarhofs. Lisbeth sorgt für Chaos und in Kombination mit Hinnerk und Opa war ein Kultstück geboren. 2500 Zuschauer haben über diese Theaterstück herzlich gelacht und wir hätten es noch mindestens 5 Jahre spielen können.

Dinner för Jan - Die unfreiwillige Brautschau (2004)

Dinner för Jan - Die unfreiwillige Brautschau (2004)

Schon ein Jahr danach entstand „Dinner för Jan - Die unfreiwillige Brautschau“.
Zum Inhalt: Jan, ein emsländischer Jungbauer, ist ledig und mit seinem Leben zufrieden. Er lebt mit seiner Mutter, seinem Opa, dem Knecht Hinnerk und der Magd Laide auf einem Bauernhof. Seine Mutter hätte ihren Jan aber viel lieber unter der Haube und lädt drei verschiedene Damen zu einem Abendessen ein, damit Jan sich verliebt. Natürlich nimmt der Abend einen ganz anderen Verlauf wie geplant und somit ist Chaos und ein Angriff auf die Lachmuskeln vorprogrammiert.

Das Konzept Essen und Theater harmonierte hervorragend und so war es nicht weiter verwunderlich das auch dieses Stück begeistert vom Publikum aufgenommen wurde. Geschrieben und inszeniert von Martin Gliebe. Hier waren es bei insgesamt 24 Vorstellungen schon 2000 Zuschauer.

Der Gourmetführer (2004)

Der Gourmetführer (2004)

Zur Spargelzeit ein kleines Dinner-Projekt mit kleiner Besetzung. Marco Strodt-Dickmann war als Bauer dabei, Doris Wulf die Frau/Assistentin des Gourmetführers (gespielt von Christian Strodt) welcher versuchte sein neues Buch „Der Gourmetführer“ im Rahmen eines Dinners zu veräußern.

Krimi und Spargel (2003)

Irgendwann kam Dieter Hagen, Gastwirt vom Hotel Hagen auf die Idee Theater und kulinarische Genüsse zusammen zu führen und so führten einige Schauspieler das Eventtheaterstück „Krimi und Spargel“ auf und das war der Grundstein für eine schon lang andauernde Freundschaft und fantastischer Kulturgemeinschaft.

Hinz und Kunst (2002)

Dann kam das nächste große Theaterstück an die Reihe. „Hinz und Kunst“ unter der Regie von Anja Schubert. Dieses Theaterstück war ein absolutes Highlight in der Region.

Konrad Hinz, seines Zeichens verkannter Künstler muss sich, begleitet von seiner Muse, dem Leben eines armen Künstlers stellen. In verschiedenen Szenen erlebt er, wie hart und surreal Menschen mit Kunst umgehen und welchen Wert Kunst eigentlich hat, oder auch nicht.

Es wurde extra für Hinz und Kunst von verschiedenen Künstlern 4m x 2,5m große Holzwände mit Werken berühmter Maler, wie z.B. von Vincent van Gogh die Mittagsrast, von Edvard Munch der Schrei oder Botticellis Geburt der Venus gemalt und mit lebenden Personen bestückt, die mit Livemusik in Szene gesetzt wurden.  So kamen wir hier auf 1400 Zuschauer.

Irgendwann müsst ihr bezahlen (1999)

Das nächste Theaterstück „Irgendwann müsst ihr bezahlen“ folgte 1999 und wurde zweimal sehr erfolgreich in Haren unter der Regie von Gerd Buurmann aufgeführt. In diesem Stück ging es um die Gefahren der Atomkraft, die sehr krass in Szene gesetzt wurden. Das ganze Stück wurde in Reimform gespielt und wieder von Peter Hennig und der Band „Swamphead“ musikalisch untermalt. Diesmal waren es schon 700 Zuschauer.

Die Traumreise (1997)

Das erste Theaterstück „Die Traumreise“,inszeniert von Eckhard Ströder wurde 1997 aufgeführt, mit einer Diaschau von Schülern des Gymnasiums und anschließender Kunstausstellung unter Beteiligung von Schülern, verschiedener Künstler und der Kunstschule Lingen. Musikalisch begleitet wurde das Stück von der Harener Band „Swamphead“ unter der Leitung von Peter Hennig. Das Bühnenbild war da noch recht spartanisch gehalten, als Pistolenknall musste z.B. ein altes Tablett herhalten und dennoch war es ein unvergessenes Kunstereignis und es kamen 300 begeisterte Zuschauer.